Grundlagen der Business Moderation
Fit für Ihre individuelle Moderationssituation
– Jetzt auch als Live Online Training verfügbar –
Moderation ist die Fähigkeit, Menschen gemeinsam ans Ziel zu bringen. Eine gute Moderation schafft Klarheit, öffnet den Raum für unterschiedliche Perspektiven und macht aus Diskussionen tragfähige Ergebnisse.
Der Moderator übernimmt die Prozessverantwortung. Er ist also weder ein Vortragender noch hat er den Auftrag, über etwas zu entscheiden. Das Lenken des Prozesses, eine gute Struktur und sicherzustellen, dass alle Perspektiven sich „gesehen“ fühlen, sind seine wesentlichen Aufgaben in der Moderation. Das Wissen liegt meist bei der Gruppe, während der Moderator der Methodenspezialist sein sollte.
Der Moderator übernimmt die Prozessverantwortung. Er ist also weder ein Vortragender noch hat er den Auftrag, über etwas zu entscheiden. Das Lenken des Prozesses, eine gute Struktur und sicherzustellen, dass alle Perspektiven sich „gesehen“ fühlen, sind seine wesentlichen Aufgaben in der Moderation. Das Wissen liegt meist bei der Gruppe, während der Moderator der Methodenspezialist sein sollte.
Sie befähigen die Gruppe durch das Definieren von Zielen, Abläufen und Regeln zu einem Ergebnis zu kommen. Dabei ermöglichen Sie allen Beteiligten, sich einzubringen und nutzen kontroverse Sichtweise als Möglichkeiten zur Lösungsfindung. Sie selbst bleiben als Moderator neutral und beziehen keine eigene Position.
Um die Gruppe zu befähigen, bedienen Sie sich grundlegender Techniken, z.B. offene Fragen, um Ideen und Erfahrungen in den Prozess zu integrieren. Weitere Basis-Techniken sind Kartenabfragen, Clustern, Brainstorming oder Visualisierungen. Tiefergehende Techniken für spezielle Einsatzgebiete der Moderation finden Sie im Methoden-Training. Als erfahrener Moderator wechseln Sie zwischen den Techniken, um Aspekte zu sammeln, zu sortieren, evtl. zu priorisieren und zu entscheiden.
Damit Sie das alles erfolgreich gestalten, gilt es, mit einer professionellen Vorbereitung zu klären, was der Auftrag und das Ziel ist, wer die Teilnehmer sind und wo sie in dem Thema stehen, welches Zeitfenster zur Verfügung steht, welche Methode(n) sich dafür eignen und welche möglichen Blockaden und Konflikte auftauchen könnten. Es gilt zu planen, statt zu improvisieren.
Wenn Sie es geschafft haben, die Gruppe zu einem Ergebnis zu führen, so sollte im nächsten Schritt auch eine Umsetzung des Ergebnisses erfolgen. Daher gehört es zu Ihren Aufgaben auch, Ergebnisse, offene Punkte/Ideen und Vereinbarungen zu dokumentieren, nächste Schritte durch Zuständigkeiten verbindlich werden lassen und alle Informationen zu kommunizieren.
Wie Sie als Moderator mit dem Dreischritt Vorbereitung – Moderation – Nachbereitung eine produktive Zusammenarbeit in umsetzbare Ergebnisse verwandeln können, zeigen wir Ihnen in diesem Training.
- Rolle und Aufgaben der Moderation
- Kernprozess der Moderation
- Mindset, Lösungsorientierung und Haltung
- Vorgehen für die Meeting-Konzeption, Moderations-Zyklus und Auswahl anwendbarer Methoden
- Fragen als Werkzeug für die Moderation
- verschiedene Übungen & Praxis-Simulationen mit Feedback & Reflexion
- Einsatz von Methoden und weiteren Tools für die Moderation
- Interventionen – Umgang mit schwierigem Verhalten oder Situationen
- Trainer-Input
- Einzel-/Gruppen-Übungen
- Reflexionsrunden
- Simulationen
- Einzel- und Gruppen-Feedback
- Verantwortliche
- Führungskräfte
- Team- und Projektleiter und
- weitere Personen, die Verantwortung für Ergebnisse übernehmen wollen
Diese Veranstaltung bieten wir ausschließlich als Inhouse-Seminar an, um an konkreten Situationen Ihres beruflichen Alltags zu arbeiten.
Themen rund um Business Moderation
Aktuelles im Vertriebs-Blog

Nutzen regiert die Welt
Lassen Sie uns für dieses Thema Nutzen einmal tief in die Kiste gängiger Klischees greifen. Frauen lieben Schuhe und Männer haben eine hohe Technikaffinität. Wenn Sie eine Frau fragen, warum Sie ein bestimmtes Paar Schuhe gerade gekauft hat, wird die Antwort sicher sein: „Weil sie mir gefallen“. Fragen Sie einen Mann, aus welchem Grund er sich gerade diesen Fernseher gekauft hat, bekommen Sie eine ähnliche Antwort. Sagen wir: „Der hat ein geiles Bild“. Wenn Sie dann weiter fragen, erfahren Sie, dass es Gründe für den Kauf gibt, die jenseits der Produktmerkmale liegen. Die Frau kauft eben genau diesen Schuh nicht, weil er schwarz ist, vorne geschlossen ist, 6 cm Absatz hat, eine Antirutschsohle aus wasserabweisendem PVC hat etc.

Entstressen vor Gesprächen
Anlässlich eines Präsentationstermins bei einem großen internationalen Konzern betrat ich vor dem eigentlichen Gesprächstermin den Waschraum für Männer. Dort traf ich auf zwei Berater einer der Big 5 Beratungsunternehmen in Deutschland. Ihre Aufgabe dort: Entsressen. Dieses Entstressen versuchen Sie durch unterscheidliche Techniken. Berater 1 stand vor dem Spiegel und hatte einen dicken Stift der Marke Edding quer im Mund. Berater 2 hatte es heftiger erwischt. Ihm war der Termin hörbar auf den Magen geschlagen. Schauspieler nennen es verniedlichend Lampenfieber. Tatsächlich geht es hier knallhart um Stress. Und leider um die Art von Stress, die Ihnen gar nicht gut tut.

Ihre „Vertriebszwiebel“ – Neukundentermine besser vorbereiten
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn ich im Rahmen eines Außendienst-Coachings mit meinem Coachée spreche und ich ihn frage, welche Informationen er im Vorfeld für die Neukundentermine gesammelt hat. Das Informationsmaterial ist meist sehr spärlich. Oftmals sind es nur Zahlenfriedhöfe, weil der Kunde vor 15 Jahren schon einmal Kunde war. Vielfach hat er nur Teile des letzten Jahresberichts ausgedruckt. Mehr weiß er oftmals für den Neukundentermin nicht.